MMO(RPG) müde oder doch eher Einheitsbreimüde?

  • Ich würde nicht sagen, dass ich mmo müde bin ich bin eher Einheitsbrei und Deppenmodus müde. Warum in drei teufels Namen ist es mir nicht gestattet zu entscheiden, wie ich meine wichtigen Attribute verteile? Warum nimmt mir ein Spiel das ab?! Wenn einige zu blöd sind, diese Verteilung richtig hinzubekommen, sollen sie was anderes spielen ich vermisse diesen Tiefgang doch mehr als gedacht.


    Das fehlende AA System nerv t mich mittlerweile auch bei allen Spielen, diese blöden Talentbäume bieten einfach nicht die von mir gewohnte Komplexität und Flexibilität wer Everquest 1 gespielt hat, weiß, was ich meine.
    Aber das Wichtigste mir fehlt mittlerweile die Atmosphäre, Handwerk und Eigenheim (falls überhaupt vorhanden), werden behandelt als wären sie nur eine lästige Beigabe, dabei sind das besonders für mich Dinge, die viel zu einer Atmosphäre beitragen. Wie habe ich es in Ultima Online geliebt, Holz zu hacken, dieses zu bearbeiten um dann Stühle, Tische und Möbel aller Art für mein SCHLOSS herzustellen, ich vermisse das sehr.


    Auch fehlen mir inzwischen die Konsequenzen, man stirbt und lacht darüber?! Was zum Geier soll das, Erfahrungsverlust und Leiche holen gehören meiner Meinung nach einfach dazu, weil sonst - siehe Aion Rift - der Tod zum Reisen benutzt wird.


    Ich will KEINE vorgekaute Geschichte nachspielen ich schreibe meine Eigene und bin an Zwischensequenzen (vergebener Geld und Zeitaufwand) sowie Botengängen für Exhelden nicht interessiert.


    Ich bin leidenschaftlicher Raider und auch Gruppenspieler, aber inzwischen wirklich so weit mir das Ganze aufgrund von TS Pflicht bei allen!!! Fortschrittsgilden nicht nur zu überlegen, sondern aufzugeben.


    Auch hasse ich es, dass RL Dinge in ein ROLLENSPIEL integriert werden, ja ich spreche vom Stasibuch und Vogelgelaberprogramm.



    Wenn ich mir dann Spiele wie T(h)or *g* oder GW 2 ansehe, wird mir nur noch übel, fehlt mir nur noch dass einem die Hand zum Abwischen gereicht wird beide mit einem Kampfsystem, welches eher zu einem FPS denn MMORPG passen würde.


    Früher habe ich mich angemeldet, habe Verliese erforscht und ob es Belohnung gab oder nicht, war vollkommen egal wollte ich abschalten, ging ich tauchen oder arbeite an meinen AAS ging dem Handwerk nach...das macht für mich ein MMORPG aus und nicht die diablomäßige Sammelwut dank instanziertem Müll.


    Zusammengefasst fehlen mir Tiefgang, Erkundung, Komplexität und das Vertreiber einer Spielerschaft, die in diesem Genre nicht nur stört, sondern auch unerwünscht ist.



    So nun kennt ihr meine Einstellung und würde sagen, ich bin einfach nur Einheitsbrei müde. Augrund der letzten Rissenttäuschung wollte ich mir das einfach mal von der Seele schreiben.

    Spiele: Darkfall, Manhunt2 (100 % ungeschnitten, 100 % ohne Stasidiktatur)
    Von Spielern für Spieler
    Gegen Aktionäre, Großkonzerne in der Spieleindustrie!


    Fasching statt Amikommerz & Halloween

    Einmal editiert, zuletzt von Thor ()

  • Star Wars Galaxies Pre-NGE (und davor Ultima Online) war das einzige wahre Sandkasten MMO bei dem der Sieler wirklichen Einfluß hatte und wahre Entscheidungen treffen konnte.


    (Eve Online im Prinzip auch, aber da fehlt für mich im Gegensatz zu SWG so viel anderes)


    Leider wurde aber das "Spaß auf Schienen" MMO World of Warcraft wesentlich erfolgreicher weshalb nun alle nach diesem Rezept verfahren.


    Erst wenn sich wieder wer traut was offeneres zu machen und damit Erfolg hat (!!) werdens alle nachahmen. So läufts nunmal.


    Es mag lächerlich klingen, aber da nun Minecraft so erfolgreich ist, werden sich eventuell mehr Spieleentwickler wieder an ein offeneres Design wagen.

  • Mir ging es genau so.


    Angefangen alles mit Dark Age of Camelot, was habe ich das Spiel geliebt. Und da war Kameradschaft noch Kameradschaft auch unter anderen Gilden.
    Spontanität war an der Tagesordnung man kam online fragte was geht ab, wenn nix los war ok dann ein wenig den Berufe nachgehen und meistens kam schon anfragen hey die Stinker greifen an wir treffen uns da und dort. Ok gesagt getan es kamen massen von Leuten zusammen und wir hatten alle Spass. Wir halfen den kleinen damit die auch schneller weiterkamen. Ich wurde lvl 50ig mit grauen Sachen (andere auch) und keine meinte buh du scheiss noob. Viele meinten Spontan aha da machma jetzt die Abschlussquest für meine Rüstung, und es war egal ob des Gilde XY war. Wir haben Drachen geraidet etc. Es war einfach nur der Fun. Leider war halt mit TOA für mich Daoc und für viele andere auch gestorben.


    Ok dann ab nach Star Wars Galaxies, war ein Hammer Spiel Hammer zusammenhalt. Leider auch kaputt gepatcht bei Anarchy Online schaute es schon anders aus viele Egomanen etc. Auch ich sprang auf die WoW Schiene auf naja wiesma eh GS XXXX dann bist dabei wenn net schwirr ab Kackboon.


    Momentan häng ich bei Eve Online naja Zusammenhalt ... Jeder gegen Jeden :D


    Es sollte wieder ein tolles MMORPG geben wo nicht Items alles ist. Sondern die Spieler sich selber das Spiel gestalten.


    Thor ich stimme Dir 100% zu.

  • Ja leider ist das so. Ich versteh zb. nicht warum alle Hersteller diesen dummen WoW Skilltree nehmen. Für mich einer der schrecklichsten Erfindungen genauso wie die Quests. Wenn Quests dann bitte anders gestalten. Quest wie sie seit Jahre sind, Nabeln ab, lässt einen auf Schienen spielen und jeder spielt in seinem eigenen Bubble. Wenn Quests dann aber bitte die Mechanik überarbeiten. Öde ohne ende und überall gleich.


    CC Mechanik wurden im laufe der Jahre auch verstümpelt, einzig in Rift gings wieder halbwegs. Führt einen Resistwert zum steigern ein und gut ists. Nein man muss ja jedem nach einem Root einen Resistbuff für ein paar Sekunden geben sonst heulen wieder alle :P *kotz*


    .............................................never ending story


    Dem Genre würde Mut zu Neuem gut tun. zb. Kampfsystem. AOC hat das ganz gut gemacht. Leider ist der Rest nicht so tolle.

  • Ich bin auch langsam MMORPG müde geworden.
    Ich kann nicht sagen obs am Alter liegt oder weil man immer wieder den gleichen Brei vor die Nase gesezt bekommt, oder obs an was anderes liegt.
    Seit DAoC und WoW hat mich eigentlich nichts mehr so richtig hintern Ofen hervor gehohlt, hat man doch immer das selbe.


    Eines hab ich auf jeden Fall gelernt, mit der Community ingame lebt und stirbt für mich jedes MMORPG.
    Ich kann auch nicht sagen ob Amerikaner sich in der spielweise von Europäern unterscheiden. Damals bei DAoC hab ich auf US Servern gepielt und es war ein ganz anderen Flair als auf jeden EU Server. Ich hab noch nicht annähernd auf Feenring in Rfit erlebt das sich mla irgendwie nur annähernd einer den Gedanken gemacht hat die Hauptstadt der anderen Fraktion überhaupt zu Raiden.
    Keine Ahnung ob es überhaupt eine Belohnung dafür gibt, aber man könnte es einfach mal soooo probieren.
    Und das war bei DAoC einfach auch in kürze und ohne TS schnell organisiert und wenns nicht geklappt hat (hat es ja auch nie :D ) wars auch wurscht.


    mageDSA hat das gleiche ungefähr auch verspührt und im Moment kommt mir persönlich so vor das man immer versucht WoW zu kopieren (so auch RIFT) als mal was neues Innovatives zu probieren. und die jenigen die es probieren (City of Heroes/Villian, Champions Online, Dungeons & Dragons Online usw.) Die fallen mit den Subscriber Zahlen auf die Schnauze oder werden wie The Agency gecancelt.


    Entweder ist SW:TOR das erwartete oder Planteside NEXT oder ich werde mich langfristig aus den MMORPG Genre zurückziehen.

  • Zitat

    Original von mageDSA



    Es sollte wieder ein tolles MMORPG geben wo nicht Items alles ist. Sondern die Spieler sich selber das Spiel gestalten.


    Aber genau das sehen, wie Thor schn schrieb, Entwickler als unnützes Zusatzfeature.


    Es kommt immer die Überhebliche Aussage (nicht nur von Bioware) nach dem Motto: Wollt ihr lieber so nen Schwachsinn der in Wirklichkeit nur kosmetisch ist oder wollt ihr einen neuen Raidboss?


    Was die nicht checken ist, dass gerade das Kosmetische, das bei dem der Spieler selbst kreativ sein kann die Spieler wirklich bindet.


    Warum leben so Spiele wie Half Life und Elder Scrolls so lange? Weil das Spiel selbst so genial war? Zum Teil, aber zum größeren Teil, weil die Community selbst kreativ sein kann mit den mitgelieferten Constuction sets und Mod Tools.


    Minecraft beweißt wie wichtig es für Spieler ist selbst kreativ zu sein, das ganze Spiel basiert nur darauf.


    Wenn Selbstgestaltung für Menschen unwichtig wär und nur das Endziel zählen würde, dann würden wohl alle in der gleichen möglichst effektiven Kleidung rumlaufen.


    WOW verläßt sich vollkommen auf den niederen Sammeltrieb im Menschen und hat damit ja auch Erfolg und ich selbst bin dem Ding verfallen, aber das Spiel befriedigt nie wirklich, weil man sich im Spiel nie wirklich entspannen und sich ausleben kann (soweit dies in einer digitalen Welt eben möglich ist).

  • is immer Schwierig zwischen Items und Crafting/Selbstgestaltung zu wählen, da macht man schnell das andre uninteressant


    aber prinzipiell, wer Sandkastenspiele sucht, is mittlerweile bei MMOs ecth falsch. PRE-NGE SWG war fantastisch, es gab so viel zu tun :)


    aber auch wies jetzt in LotrO ist find ichs nciht so schlimm. ist halt inis, epos, raid pur, sonst bissl rp, feste bisschen pvp


    is galub ich einfach Geschmackssache, die alten Spieler, die das Sandboxing noch kennen, werden viel vermissen. Die neuen Spieler eben nicht. Interessant find ichs nur, dass all jene, die auf sandboxing gesetzt haben in MMOs in neuerer Zeit, sich selbst komplett in den Sand gesetzt haben. Hoffe, es kommt da mal wieder was (vielleicht wirds ja TES online mal was)


    zwecks voice usw. in MMOs, haben wir schon mal diskutiert, da gibts verschiedenste Ansichtsweisen :). pflege gern Kontakt zu meinen Online-Kumpanen (einige aus CS-Zeiten kenn ich jetzt noch gut und das seit 10 Jahren). Und laut einigen Psychologen sinds ja auch ganz ähnliche muster wie Freundschaften im realen Leben, aber das is jetzt zu weit gegriffen.


    mein Problem bei Sandbox-Spielen ist immer, dass ich meist zu Beginn extrem überfordert bin (Morrowind hab ich das extrem gespürt, hatte keine AHnung, was ich tun musste). In SWG hab ich halt zu Beginn bei Theed in Naboo irgendwelche Kreaturen zerstört, dann hat mir mal wer geflüstert, mach doch das, usw. da gehts dann schon voran, aber um einiges zäher.
    Man muss aber auch eingestehen, dass heutige Spieler im gegensatz zu frhüer deutlich organisierter sind. Es weiß schnell die Masse wo was wie gemacht werden musss, damit irgendwas schnell geht. Hab das in SWG lang nicht erfahren, wie ich schnell vorankomm (ich sag nur Kunga-Missionen, Rancor-Missionen, Quenger-Missionen, Ausräumen von Imp/Reb-Camps, die spots in kashyyk später), fand ich damals auch richtig scheiße, einige sind davon gerast, weil sie die informationen hatten, die neueren im bereich bzw. die nicht so erfahrenen sind dagestanden und wussten nicht recht, was Sache ist. Einerseits schön, andererseits beschissen, wenn das Loch vom Noob zum passablen Spieler riesig ist.
    Damals warn MMOs halt nicht so extreme Massenware wies ejtzt sind, da musste nicht jeder 0815-Spieler alles erreichen, der musste arbeiten, jetzt sollt das aber so sein, denn sonst überlebt man wirtschaftlich nicht.

  • Zitat

    Original von sinnFeiN
    denn sonst überlebt man wirtschaftlich nicht.


    Das ist eben die Frage und ich persönlich glaube diesen Satz nicht. Ja die vergangenen Sandbox MMOs haben nicht den Erfolg gehabt den WOW hatte, aber mal ehrlich, welches MMO hat das heute? Auch die idiotensichersten nicht!


    Sowohl SWG als auch Ultima Online hatten DAMALS SCHON über einige Zeit 250-300k Subscriber. Das sind Zahlen von denen heute einige träumen sie zu halten (ich rede nicht vom ersten Monat, da schießt durch Hype schnell mal was rauf).


    Ein wirklich gutes neues MMO, das eben nicht WOW kopiert sondern sich traut selbst was kreatives zu machen kann wieder riesen erfolg haben. WOW Klone sind dazu verdammt zu vergammeln.


    Nur weil man viel in einem Spiel machen kann muss nicht zwangsläufig bedeuten dass man schwer rein kommt wie damals. Man kann die postiven Aspekte beider Ansätze anwenden (Sandbox + guter Einstieg für alle) und dabei was großartiges erschaffen.


  • ja, da hast du wiederum auch wieder Recht


    deshalb ja auch meien Hoffnung, dass mal wieder ein solches kommt, wo auch die Qualität stimmt. Vielleicht regnets dann wieder mal Subscriber :).


    es müsste sich wieder mal an Innovationen oder etwas gewagteres im Genre trauen, da könnt schon was draus werden, mit entsprechend Entwicklungszeit und ohne Publishing-Drang

  • Ich denke, wirtschaftlich überleben ist auch immer so eine Sache. Würden sich die Leute darauf konzentrieren, ihr Ding zu machen und von vornherein eine Spielerschaft als Zielgruppe festlegen, wären nicht nur die Firmen erfolgreicher, sondern die Spieler auch zufriedener.


    Das beste Beispiel Vanguard, ein so vielversprechendes Projekt aber sabotiert durch Soe und ab Beta 3 nur noch ein Schatten seiner selbst. Diplomatie, tolles Handwerk, Eigenheim und keine verdammten Instanzen - genau so wünsche ich mir das.


    Auch nervt mich diese ein Spiel für alle Einstellung, wenn ich ein gutes PvE Spiel machen will, schalt ich dazu einen PvP Server frei und fertig. Selbst in Rift fangen sie schon an, nicht PvP Seelen aufgrund von PvP zu ändern, wo doch hoch und heilig versprochen wurde, das käme nicht in Frage.


    Die Spiele laufen leider alle nach dem selben Schema ab, spiel Bootenjunge, verzieh Dich in deppensichere Bereiche (Instanzen), kämpfe um Rüstung - wiederhole das Ganze. Der Ausdruck Spiel auf Schienen passt sehr gut.


    Meine Hoffnung ist noch Die Maskerade von CCP die können tiefgehende, komplexe Spiele machen und dazu noch eine tolle Grafik liefern. Bei Tera sagt mir das aktionslastige Kampfsystem überhaupt nicht zu und Frogster als Vertreiber geht sowieso gar nicht.


    sinnfeiN über TS und seine Sinnhaftigkeit kann man natürlich streiten -und ist auch Gegenstand der Diskussion eines älteren Themas - aber ich möchte beim Zocken Ruhe haben. Ich hasse es, wenn sich die Leute in einer Instanz über nicht spielrelevante Dinge unterhalten oder die graziöse Elfendame brummt wie ein Bär...


    Die Talentbäume sind an Dummheit wirklich nicht mehr zu überbieten, alles istvorgegeben eingeschränkt, beim AA System gab es natürlich auch Vorgaben (verbesserte Fähigkeit X braucht Vorstufe X) aber es war viel offener und vor allem komplexer.


    Minenhandwerk ist ein geniales Spiel, aber ich will mir gar nicht ausdenken wie so ein Spiel von Blizzard aussehen würde. Überlebensmodus mit 0,00001 % Schaden, extra kurz und man kann sich die Steine selber aussuchen und muss nur noch Knöpfchen drücken. Wenn D3 draußen ist schick ich dem Deppenverein ein Video, wo ich jedes einzelne Blizzardspiel verbrenne, hasse die Firma mittlerweile sie hat mein/unser Genre zerstört.


    EvE spiele ich nicht, weil ich keine Lust habe, mit Franzmännern und Leuten aus aller Herren Ländern zu zocken. Ich möchte meine kleine feine Spielerschaft, in der alle ähnlich denken und bitte kein offizielles Forum mehr, wird sowieso nur noch für Heulereien der FPS Fraktion missbraucht.


    Kriegshammer ist für mich immer noch das Paradebeispiel an Dummheit, ein funktionierendes Konzept (Dunkles Zeitalter des Kamelot) verwerfen, weil man glaubt, man könne mit einem fetten Briten, der ausser Arroganz nichts zu bieten hatte und einer schwulen Komikgrafik auf Kundenfang gehen...Hätte Mythic das Spiel so entwickelt, wie sich das die RvR Anhänger gewünscht haben, stünden sie heute besser da, Gleiches gilt übrigens für Eq 2.

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  • Zitat

    Original von Thor
    Das beste Beispiel Vanguard, ein so vielversprechendes Projekt aber sabotiert durch Soe und ab Beta 3 nur noch ein Schatten seiner selbst. Diplomatie, tolles Handwerk, Eigenheim und keine verdammten Instanzen - genau so wünsche ich mir das.


    Keine Ahnung ob dich noch erinnern kannst, der thread geistert hier noch rum, aber ich war absoluter Vanguard Fanboy bevor es rauskam und in der Beta und hab das meine daraus gelernt. Es kam danach ja einiges raus:


    Hier konnte ausnahmsweise SOE absolut nichts dafür, sondern der Projektleiter, der schon Vater von EQ war (ich hab den NAmen verdrängt), der absolut führungsungeeignet war lies so Sachen zu wie zB. dass die Designer KEINE SCRIPTSPRACHE bekamen!!! Alles musste einprogrammiert werden wodurch das ganze Projekt lahm und unflexibel wurde. Die Mitarbeiter habens gefordert, aber es kam nie ein Auftrag dafür. Diese wurden auch wie der letzte Dreck behandelt. Im Schatten des Größenwahns des Projektleiters.


    SOE hat nur den Fehler gemacht sich entweder nciht genug einzumischen bei der Entwicklung oder es dann überhaupt weiter zu betreiben.


    Ich geb dir recht, es wär theoretisch ein Hammer geworden,a ber leider bliebs bei der Theorie.

  • eben, glaube auch, nciht immer mischen sich die Publisher so ein, wie sie es oft in anderen Bereichen gemacht haben (Gothic 3). Liegt auch viel bei den Entwicklern, viele denken sich halt auch nach ein paar Jahren: so... jetzt ists so weit, jetzt wollen wir zumidnest mal Geld sehen und hauen die kaufbare Beta raus ;)


    weiß net... mmos sind heikel, weil sie doch sehr viel Entwicklungszeit kosten, hohe Kosten verursachen... Is schwierig etwas querdenkerisches zu bringen auf Riskiko

  • Corv ich weiß, das ist die allgemeine Meinung aber glaub mir bitte, wenn ich Dir erzähle, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Ich spielte mit Radokk z.B. bei Darkwind und der Gildenführer hatte engen Kontakt zu einem der Entwickler und wenn auch nur die Hälfte von dem stimmt, was da erzählt wurde, ist Soe mindestens genau so schuld wie Brad McQaid.


    z.B. ist die Umgestaltung der UI und Kampfsystem (von Konterbasiert auf Deppenniveau von atmosphärisch auf schwule Wowui auf den Mist von Soe gewachsen. Geplant war auch, den 3. Kontinent Kojan nachzureichen und nicht schon in der Veröffentlichung, das ging auf die Kappe von Soe. Von der Abzocke namens Livegamer brauch ich gar nicht zu reden.


    Die Sache mit der fehlenden Skriptsprache geht aber auf Brad da hast Recht, es lief einfach so viel falsch, einfach nur traurig.


    sinnFeiN diese verdammten Vertreiber sind der Grund, dass ich mir überlege, vielleicht auf ein anderes Studium umzuschwenken, weil mich deren von scheiss Investorengetriebene Art und Weise einfach nur ankotzt ich wäre alles andere als traurig, wenn es Firmen wie Activision oder EA von heute uaf morgen nicht mehr geben würde, einen Riccitello oder Kotick würde ich auch auf der Straße noch anspucken und ich bin mir sicher, viele Exmitarbeiter würden weit mehr tun, als das.


    Distributoren mischen sich viel zu sehr ein und genau das ist das Problem! Da fällen Anzugräger Entscheidungen ohne aber jemals ein Spiel programmiert zu haben bzw. die Branche zu kennen. Ich würde mir von einem BWLer auch nicht erzählen lassen, dass ich das Spiel nach seinen Vorstellungen zu gestalten habe, denn in diesem Bereich habe ich die Ahnung nicht er. Würde sich ein BWLer von mir erzählen lassen, wie er möglichst erfolgsmindernd bilanziert? Sicher auch nicht.


    Genau das ist nämlich das Problem, weshalb wir die letzten Jahre so viel Einheitsbrei bekommen haben. Ich brauche die virtuelle Welt, um wirklich lange zu bleiben und Spaß zu haben ich bin z.B. auch ein Gegner von Rüstungsklassifizierung wie (grau - orange), sondern wäre dafür, dass die Werte ausschlaggebend sind. Soll ja Leute geben, die Lila nur deshalb tragen, weil es eben Lila ist, selbst wenn es schlechtere Werte hat, neulich in Rift erlebt, die Spielerin haben wir aus der Gruppe geworfen.


    Warum hat es bis heute noch niemand geschafft, die Atmosphäre von Ultima im Netz wiederzubeleben? Ein Handwerkssystem, welches wirklich bahnbrechend war, muss doch mit der heutigen Technik machbar sein oder? Es liegt schlicht und ergreifend an der Faulheit der Firmen. Man stelle sich vor, Bioware würde statt einem interaktiven Film ein ordentliches Handwerkssystem schaffen und das Spiel mit einer realistischen denn schwulen Grafik ausstatten dann ja dann würde sogar ich mir überlegen, dem Spiel eine Chance zu geben.


    Nur Kampf, Kampf und nochmals Kampf mit ein wenig Handwerk ist mir einfach zu wenig, das gab es die letzten Jahre zu oft und ich bin dessen überdrüssig. Die Zukunft in diesem Genre geht hoffentlich wieder in die Richtugn mehr Mut zur Nische, diese seelenlosen Massenspiele habe ich einfach satt.


    Hdro wäre z.B. als Sandkasten mit Sicherheit erfolgreicher geworden, die können noch so oft mit mehr Kunden werden, in Wirklichkeit sind es einfach Leute, die sich registriert haben...


    Man hörts vielleicht raus, ich bin wirklich sehr enttäuscht.

    Spiele: Darkfall, Manhunt2 (100 % ungeschnitten, 100 % ohne Stasidiktatur)
    Von Spielern für Spieler
    Gegen Aktionäre, Großkonzerne in der Spieleindustrie!


    Fasching statt Amikommerz & Halloween

    Einmal editiert, zuletzt von Thor ()

  • Unsre Officer haben immer Kontakt zu einem Entwickler =)

    RADOKK


    retired Rogue of <DARKWIND> (EQ - Antonius Bayle)
    retired Bard of <DARKWIND> (VSoH - Gelenia)
    retired Bear Shaman of <DARKWIND> (AoC - Wildsoul)
    Rogue of <DARKWIND> (Rift - Blightweald)

  • Ultima Online 2 von den Originalentwicklern, allen voran Raph Koster (das ist der Typ der Hauptverantwortlich für UO und SWG pre-NGE war!! - ein verfechter des Sandkastens ;) ), wär ein Hammer, aber das wird nie kommen, deshalb heißt meine Hoffnung SWTOR und da mich Bioware noch nie enttäuscht hat lass ich mich jetzt auch nciht davon abbringen. DAs was ich lese und höre klingt besser und besser.


    Und SO sehr wie ich mich auf dieses MMO fruee weiß ich nun auch, dass ich nciht MMO müde bin sondern nur die derzeit angebotenen Sachen nicht mehr sehen kann.


    Wenn jetz wer über SWTOR lästern will, dann sollte er sich doch bitte das Zeug das ich heute im SWTOR thread gepostet habe durchlesen und das Q&A anhören und dann entscheiden.