Beiträge von Brettspielflo

    Jack Snyders Justice League. 8.1 auf Imdb, ein rating das sich einfach nur durch eine konzertierte Aktion vom geblendeten Fanboys erklären lässt. 4h meines Lebens vergeudet durch einen mittelmäßigen Superheldenfilm, dessen einziger Lichtblick der Flash ist.


    Weder Fisch noch Fleisch. Weder so lustig und so gute Action wie bei Marvel, noch so spannende und ernste Themen wie bei Nolans Batman Trilogie. Teilweise sind die "Dialoge" auch einfach nur peinlich. DC kannst echt schmeissen. Braucht einen kompletten Reboot und eine Distanzierung von diesen übliche Comic Regisseuren. Kein Wunder dass die Snyder rausgekickt haben beim ursprünglichen Cut, der allerdings wohl noch schlechter wurde dadurch.


    Das fasst es ganz gut zusammen.

    So für heute habe ich ein geniales kleines Spiel für Leute die Katzen und Decken mögen. Ja ihr habt richtig gehört, Katzen und Decken. Bei Calico geht es nämlich darum sich einen klassischen Patchwork-Quilt zu basteln und diesen besonders ansprechend für Katzen zu machen. Man legt im Spiel in jedem Zug ein sechseckiges Plättchen mit einm Muster und einer Farbe auf sein Spielertableau um eben diesen Quilt zu kreieren. Dabei gibt es zwar keine Legeregeln (sprich, ich kann jedes Plättchen auf jedes freie Feld legen), aber es gibt ein paar verschiedene Vorgaben wofür ich im Endeffekt Punkte bekomme. Einerseits gibt es auf jedem Tableau zwei Felder mit Aufgabenplättchen, die vorgeben wie sich die sechs daran angrenzenden Plättchen verhalten müssen um Punkte zu bringen (also z.B. drei Paare oder zwei Drillinge in verschiedenen Mustern und/oder Farben). Dann bekommt man außerdem noch Punkte für Katzen und Knöpfe. Dabei bekommt man Katzen, wenn man Plättchen mit einem vorgegebenen Muster in eine bestimmte Anordnung bringt, und Knöpfe, wenn man eine bestimmte Anzahl an Plättchen einer Farbe aneinander legt. Idealerweise verbindet man all diese Arten Punkte zu sammeln und gewinnt dann mit den meisten Punkten am Ende des Spiels.

    Also mir persönlich helfen Bücher, Serien, Filme, Musik, Videospiel, Brettspiele (zur Not auch solo), und sonst alles was ablenkt. Am besten komm ich runter, wenn ich etwas finde womit ich abschalten kann. Für mich persönlich ist das z.B. die Serie The Office (US); diese kenn ich mittlerweile schon fast auswendig und sehe sie mir mindestens einmal im Jahr an, besonders wenn es mir nicht gut geht oder ich sonst (auch arbeitstechnisch) nicht ausgelastet bin (also wenig Ablenkung finde), daher meistens im Sommer. Ich finde, dass ein bereits bekannter Handlungsbogen etwas beruhigendes hat; und trotzdem entdecke ich jedes mal wieder etwas neues, wenn ich die Serie sehe.

    Diese Woche stelle ich euch eine Reihe aus Roll-and-Write-Spielen vor die ich sehr gerne spiele.

    Es handelt sich dabei um Ganz Schön Clever, Doppelt so Clever und Clever Hoch Drei. Roll-and-Writes sind ja im Moment total in. Was ich aber an diesen Spielen mag, ist, dass sie das Prinzip von Spieleklassikern wie Würfelpoker oder Yahtzee verwenden, aber mehrere strategische Elemente einbauen, so dass der Glücksfaktor dezimiert wird. So wählen die Spielenden nicht nur in ihrem eigenen Zug Würfel, sondern auch im Zug der Gegener. Außerdem kann man sich im Laufe des Spieles des Öfteren die Fähigkeit erspielen, Würfel neu zu werfen oder Würfelergebnisse mehrfach zu verwenden. Insgesamt finde ich einfach die Frustration geringer als beim klassischen Würfelpoker, da hier die Wahrscheinlichkeit eines Wurfs, den man überhaupt nicht nutzen kann, geringer ist.

    Sollte euch sowas interessieren, den ersten und den dritten Teil kann man hier online im Solomodus testen:

    https://www.schmidtspiele.de/onlinespiele.html

    Ich lese gerade den dritten Teil der Grisha-Trilogie. Ist ganz ok. Wenn man unterhaltsame Fantasy mag, kann man den Büchern schon eine Chance geben. Das Setting empfinde ich persönlich als das Interessanteste an der Trilogie, da sie in einer Welt spielt die an das Zaren-Russland des späten 19. bis frühen 20. Jahrhunderts erinnert. Ich habe beschlossen die Bücher noch schnell zu lesen, bevor jetzt Ende April die Netflix-Serie startet. Der Trailer schaut nicht schlecht aus.

    So hier kommt mein Spiel der Woche: Here to Slay

    Aktuell ist es nur auf Englisch erhältlich, aber es ist eine deutsche Umsetzung geplant. Das Spiel ist für mich der absolute Munchkin-Killer. Während das Thema ein ähnliches ist wie bei Muchkin (i.e. Rollenspielanspielungen, Helden die man verbessern kann, Monster die man bekämpft, Freunde denen man still und leise oder auch laut in den Rücken fällt) lässt der Spielmechanismus mehr Freiheiten zu. So entscheide in diesem Fall ich als Spieler selbst, ob ich lieber ein Monster bekämpfe oder die Aktionen meiner Helden nutze, um meinen Freunden etwas anzutun. Die verschiedenen Funktionen der Heldenkarten sind auch dementsprechend durchgeknallt und die Illustrationen finde ich persönlich ja viel besser als bei Munchkin. Also wer gerne Freundschaften zerstört, aber die Nase voll hat von Munchkin, wird hier sicher fündig.