Yakuza 7: Like a Dragon

  • So, PS5 Upgrade isja schon draussen. Super - man kann seine PS4 Savegames aber nicht transferieren bzw weiterspielwn, das erlaubt Sony nicht. Also generell kann msn PS4 savegames net auf PS5 Versionen mitnehmen.


    SCHAS!


    Hab die ps5 version mal getestet, also ich seh da auf 1080p keinen unterschied, ausser, dass die Framerate hoeher is und bei 60fps liegen duerfte.


    Man kann die Game-Version uebeigens per Game anwaehlen, "Start" druecken und dann im Playstation-Menue, wo man auch auf updates checken kann, ganz unten wieder auf die PS4 Version umstellen, brauch also nix zu re-installen.

  • Suechtel Yaku7 jetzt sehr, nachdem ich den Anfang überhaupt nicht mochte.

    Scheiss katze finden, grrrr... und bislang nur 4/10 Kappas gefunden, das ist hardcore schwer!


    Das kampfsystem macht uebrigens VOLL Laune!

  • Fängt aber echt behäbig an! Bis Kapitel 4 geht mal gar nix, fast zum einschlafen. Auch die Kämpfe sind anfangs ultra fad. Und die Grafik, puh, also selbst die PS5 Version hätte so sicher auch gefühlt auf Ps3 laufen können wenn ich mir zb Tlou1 anschaue... Das ist einfach alles nicht mehr zeitgemäss, besonders die Dialogsequenzen sind so ultra steif. Bei einem storybasiertes Game ist das nicht mehr zu rechtfertigen. Irgendwie wirkt alles total aus der Zeit gefallen. Nicht falsch verstehen, ist schon spaßig und Yakuza halt, aber mehr als 7/10 kann das allein aus technischen Gründen nicht werden. Und warum zum Teufel sieht man noch immer kein gutes, animiertes Essen in den Lokalen, sondern nur ein unscharfes Pic?

  • Das Game hat ein paar Krasse Sprünge im Schwierigkeitdgrad. Chapter 9 ist fast nicht machbar, wenn man nicht weiss, dass es absolut essentiell ist, das Management Minigame auf Rank 100 zu zocken (dauert ca 90 Minuten und ist einigermaßen lustig). Das ist keine Nebenbeschäftigungen, sondern eigentlich unvermeidlich, um die Kämpfe in Chapter 9 zu überstehen. Ansonsten grindet man sich dumm und dämlich.

  • Bei Yakuza ist man immer gut beraten, alle “Neben”Spiele zu machen ;)


    bin schon Top 50 mit Ichiban Company ;)


    aber: bei den Sammelaufgaben hab ich zwei dinge nachlesen muessen, das war komplett unlogidch und nicht herausfindbar.

  • Bis jetzt war das aber nie nötig, man konnte sich auch einfach die Hauptstory konzentrieren. Yakuza 7 kommt mir so ähnlich vor wie alte JRPGs, wo man im richtigen Moment genau Item X finden und Mob Y grinden musste, um halbwegs flüssig durch das Game zu kommen. Bin da kein grosser Fan von diesen eingerosteten Mechaniken. Versteh mich nicht falsch, ich find das Minigame super und hab auch kein Problem damit dass es quasi obligatorisch ist, aber man müsste zumindest darauf hingewiesen werden, dass man das braucht, um im Spiel weiterzukommen. Ohne Google wär ich nie darauf gekommen, dass das der Weg zum Erfolg ist, sondern hätte eher Waffen verbessert ö.ä. und wäre dran trotzdem gescheitert. Da kommt man doch nie drauf...

  • Ja, Yakuza 7 hat den oldschool JRPG Touch, das merkt man ja auch, wenn sie die ganze Zeit auf Dragon Quest referenzieren in den Dialogen.

    Auch insofern spricht es halt eine bestimmte Zielgruppe an, allen voran eben die Yakuza Fans. Bei jedem Yakuza war es sinnvoll, alle Nebendinger - sei es Sidemissions oder Minigames - zu machen, vor allem, weil man da am meisten XP und Geld einsammeln kann, was jeden Yakuza Teil wesentlich erleichtert.


    Allerdings konnte man bisher ja mit eigenem Fighting Skill bei den Echtzeit-Fights besser "eingreifen" bzw eben die Nachteile des "Nicht Alles Machens" relativieren, aber das haut bei Yaku7 schon wegen dem Turn-based RPG Fightsystem nicht hin.


    Ich habe mich gestern dabei ertappt, wie ich das Management-Minigame nach längerer Abstinenz wieder gefunden habe - und da wollt ich nur ein bissl spielen. Und hab dann einfach gleich (also in ca 60-90 Min oder so) die "Top 50" Aufgabe erledigt, weil ich hängen geblieben bin.


    2 andere Dinge sind aber wirklich unmöglich herauszufinden ohne Nachlesen. Und diese beiden Dinge betreffen die Item-Fetch-Quests im Part-Time-Hero-Programm. Da wäre ich ganz sicher _nie_ draufgekommen. Ich sag nur "Smoke Bomb" und "Eier". Das mit der Bug-Fetch-Liste ist demgegenüber nur nervig, weil vollkommen vom Zufall/Glück abhängig.

  • Was ich auch schade find ist dass die Kämpfe nicht mehr so krass over the top sind. In den alten Teilen hatte man ultra viele Möglichkeiten, die Umgebung einzusetzen, und es gab auch in den Bossfights immer mal wieder coole QuickTime Events mit abstrusen Kampfeinlagen. Das ist hier alles viel weniger geworden...

  • ja, stimmt. Aber ich habs immerhin mal geschafft, einen Gegner vor ein Auto zu hauen, das hat ihn dann angefahren und er hat 100 Hitpoints Schaden kassiert.


    Das System kann also Environmental Hits/Kills grundsätzlich (man tritt ja manchmal Gegenstände wie Bänke und Fahrräder auf die Gegner oder nimmt selten ja auch einen Gegenstand in die Hand, um damit wen zu verklopfen), aber wann/warum das geschieht: keine Ahnung.


    Das Kampfsystem ist sicher noch nicht gepolished und hat Luft nach oben.


    PS: over the top sind allerdings die Poundmates (sehr lustig, bitte jeden einzelnen ausprobieren) und der Skill, den man als Management-Minigame-Sieger bekommt, schlägt in der Kategorie alles, was es bisher in Yakuza Games gegeben hat :D

  • Ja für Yakuza Fans sicher must have! Aber trotzdem gibt es meiner Meinung nach ein paar klare Rückschritte im Vergleich zu Yakuza 6. Da wären die oben erwähnten Inszenierungsschwächen im Kampfsystem. Ausserdem ist weniger vertont als zb in Yakuza 6. Und ich verstehe nicht, warum man nicht den coolen Stadt-Land Kontrast vom 6er beibehalten hat, das hat sowohl der Spielwelt als auch Story sehr gut getan. Yokohama ist designtechnisch sooo...uninteressant.


    Aber das wichtigste: die Story und Charaktere beim 6er haben mich richtig mitgerissen. Beim 7er ists Yakuza Durchschnittskost.

  • Also: Yakuza7 macht vieles anders als bisher:


    1. Das Kampfsystem is halt turnbased und bissl JRPG like, allerdings ohne Tiefe. Das ist einfach ein Experiment, um mal was anderes zu bieten. Ich finds OK, aber polished isses sicher nicht - ich verwend zB fast immer nur die selben/ausgewählte Skills.


    2. Das ganze rundherum, insbesondere Side Quests, Minigames und Restaurants, ist abgespeckt, vor allem im Vergleich zum massiven Yaku5. Man kann sagen, Yaku7 konzentriert sich auf weniger Dinge, und diese sind ebenso nicht polished, vor allem im Vergleich zu Yaku6 und Yaku0, die hochglanzpoliert waren.


    3. Die Charaktere haben, genau so wie Yokohama, viel weniger Tiefe, insbesondere im Vergleich zu Yaku5, 6 und 0 sowie Judgment.


    4. Technisch ist das ganze ebenso wenig auf der Höhe.


    5. Yaku7 mag daher insgesamt ein - nicht ganz kleiner - Rückschritt sein. Und introduced einen neuen Protagonisten, der vor allem in chapters 1-4 eher anstrengend ist.


    6. Die Story ist wieder ganz gut. Bissl seltsame Sachen, aber ganz gut. Es wird halt viel auf das Bonding der Party Members gesetzt, was für Yakuza neu ist.


    7. Alles in allem hat das neue Design Potential, das aber noch lange nicht ausgeschöpft ist. Es ist wohl eine Art Testballon für Yaku8.


    8. Mir gefällts dennoch sehr gut. Einfach weils halt immer noch Yakuza und wie ein virtueller Urlaub in Japan ist. Auch, wenn es im Vergleich zu allen anderen Teilen inkl Judgment abstinkt, auch was die Charaktere und Spielmechaniken anbelangt.


    FAZiT: Für mich ists einfach mal die Abwechslung, die mich das Spiel geniessen lässt. Auch, wenn ich immer noch jedem einzelnen Hoschi gern ein Fahrrad auf den Schädel knalle, egal in welchem Vorgängerteil - das wird für mich nie fad 😊

  • Kapitel 12 hat ja auch ne üble Grind-Barriere. Zuerst mal Geld grinden (2h management Minigame), dann nochmal Exp (wird vermutlich auch auf 2h hinauslaufen). Hallo, wir haben 2021

  • da ich das management game schon durch hatte, hab ichs in 5 min mit einem shareholder meeting geschafft ;)


    Aber ja, is nervig. Auch wenns dich in kap5 drauf vorbereiten, wenn die party über das Grinden in JRPGs spricht.


    Kappas hab ich gestern die mir fehlenden 3 lications nachgelesen. 1 war klar, da war ich zu blind, die anderen 2 hätt ich wohl nicht mehr gefunden.

  • So durchgezockt. Kapitel 15 nochmal eine krasse Grindphase drinnen, die man wenn man den Trick mit den Obdachlosen anwendet aber recht schnell überwinden kann.


    Grundsätzlich zusammengefasst:

    -Alte Stärken von Yakuza sind beim 7er nicht mehr so stark (nun eher durchschnittliche Story und Charaktere, fades Yokohama)

    -Das neue Kampfsystem hat echt Potential und macht das Game viel abwechslungsreicher als alte Teile. Leider aber nicht so toll inszeniert wie das in den alten Teilen.

    -Der Grind ist absolut nicht mehr zeitgemäßes, bei aller Retro Liebe, aber dieses Argument lasse ich nicht gelten.


    Alles in allem gut gemeinte 7/10 Punkte und fällt weit hinter Yakuza 6 zurück.