[Nintendo] The Legend of Zelda: Breath of the Wild

  • Ja, aber wennst mal 2 Wochen nicht zum Spielen kommst und weißt dann nicht, was du in der Quest machen musst, und hast keine Möglichkeit, nen Quest Marker zu aktivieren, dann stehst da und das Spiel hat dich verloren. :D Voriges Jahr erst bei Xenoblade Chronicles X gehabt: Gab's eine Nebenquest, wo dir klipp und klar gesagt wird, wo es einen Gegenstand gibt. Direkt im Anschluss hätte ich den easy holen können. Ich aber 2 Wochen später, schau ins Quest Log, schau auf die Map, finde nix dazu, war instant komplett raus und hätte nich mal gewusst, wo ich hätte suchen müssen, selbst wenn ich's stundenlang versucht hätte.


    Hätt's in diesem Moment Quest Marker gehabt, hätte ich's nicht ausgemacht und beiseite gelegt. In dem Moment hat mich das Spiel verloren, weil "locker merken" is nach 2 Wochen auch nicht mehr. :(:D


    edit. Sorry für Off-Topic.

  • Ich kann beim besten Willen nicht Mal ansatzweise nachvollziehen wie man die Titanen besser als i die früheren Tempel finden kann. Das ist zwar ein netter optischer Effekt, aber ansonsten sieht jeder Titan von innen genau gleich aus. Selbe Texturen, Gegner etc. Was da so großartig sein soll, keine Ahnung. Die alten Tempel hatten alle unzählige verschiedene Gegner, Zwischenbosse, Bosse mit eigenem Charakter und nicht nur Klone, alle ein sich Durchziehendes Thema, verschachtelten Aufbau mit oft komplexem Schlüsselsystem und Zugangsbeschränkungen je nach vorhandenen Items etc. Die Titanen kann man ein bisschen rumsteuern. Ende. Ich könnte fast weinen... Wie hier auch schon erwähnt: ein tolles Game, aber in vielerlei Hinsicht ein Rückschritt.

  • Also die jüngsten Erinnerungen habe ich an Wind Waker HD und Link between Worlds und ich kann mich nicht erinnern, dass ich in den Dungeons mehr oder weniger Spaß hatte als mit den 2 Titanen, die ich bisher in BotW absolviert habe. Habt ihr da ein Beispiel eines besonders guten Dungeons aus einem früheren Teil, vorzugsweise aus Wind Waker oder Link between Worlds, damit ich mich erinnern kann und den Vergleich habe?


    Spaß hatte ich mit den Dungeons aus allen Teilen; die Gründe, wieso mir jetzt die Titanen einen Ticken besser gefallen, sind zum einen, dass ich diese Art Level-Design zuletzt in keinem anderen AAA-Titel gesehen habe. Mir fällt ehrlich keiner ein. Quasi einen NPC als Level zu benutzen, ist unique und erzeugt bei mir Atmosphäre. Mochte ich an The Last Guardian, mochte ich an God of War und an Shadow of the Collossus. Und alleine die Tatsache, dass die so groß sind, dass man die in der Welt schon aus 10km Entfernung sieht mit dem Wissen, dass man sie bald "erklimmt", find ich klasse. Das kannst einfach in keinem 2D-Zelda nachbauen, weil's technisch limitiert ist und in Wind Waker erinnere ich mich an keine ähnlich imposant inszenierten Dungeons. Ein durchziehendes Thema haben die 4 Titanen (und Völker) auch. Das Wasservolk hatte verständlicherweise Probleme mit Elektrizität, also auch der Titan und man musste vorrangig Elektropfeile benutzen. Darüber hinaus mag ich, dass man pro Dungeon nicht auf ein Werkzeug beschränkt ist. Bei Link between Worlds war es so, dass du dir einen Feuerbogen gekauft hast, und den musste man nutzen für einen speziellen Dungeon. Bei BotW kriegt man innerhalb der ersten Stunde quasi alle Fähigkeiten. Du kannst quasi direkt zum Endboss laufen und ihn legen. Die dafür nötigen Werkzeuge (Magnet, Stasis, Pfeile etc.) hat man alle, und ich find's gut, dass es bei den Titanen auch so ist, dass man nicht auf ein Item beschränkt ist, um die Rätsel zu lösen, sondern dass alles genutzt werden muss, um das Level zu beenden. Mag jeder anders sehen, aber vor dem Hintergrund eines Open-World-Zeldas finde ich diese Entscheidung für die Titanen sehr gut.
    Ein weiterer Grund ist: Ich mag, dass die Dinger kaum Monster haben außer den jew. Endboss. Gerade im Hinblick auf die zerbrechlichen Waffen hätte es fatal werden können, wenn dir mitten im Titan die Waffen ausgehen durch zu viele Gegner und du abbrechen und erst wieder Waffen farmen musst. Ohne Gegner sind die Titanen grundlegend eine reine Denksportaufgabe wie auch frühere Dungeons, aber mit Bedacht auf die Spielmechanik der zerbrechlichen Waffen, weswegen es weniger Monster gibt. Sehe da also ehrlich auch keinen Punkt, wieso es früher besser oder groß anders war. Es ist alles irgendwie ausgelegt auf die Spielmechaniken dieses Zeldas, und das durchaus durchdacht IMO. Einen 1:1-Klon der alten Dungeon will man ja auch nicht, sondern Dungeons, die zum aktuellen Spiel passen. Und das tun sie, finde ich.


    Dritter Grund ist: Ich hab gestern den halben Nachmittag in so einem Titanen verbracht und mich keine Sekunde gelangweilt. :)

  • Also ich kann mit den Titanen auch mehr anfangen als mit den Dungeons aus früheren Teilen. Die haben mir zwar auch immer voll getaugt, allerdings bin ich froh das Botw sich mal was neues traut und nicht nur bereits dagewesenes neu aufwärmt. Find die Titanen ziemlich knackig und die 'Art' wie man reinkommt sehr schön inszeniert. Mir hätte es gefallen wenn es mehr Titanen und weniger Schreine gegeben hätte, aber ansonsten bin ich schwer beeindruckt und bereits jetzt etwas schwermütig das es bei mir bald zu Ende geht..

  • Ein weiterer Grund ist: Ich mag, dass die Dinger kaum Monster haben außer den jew. Endboss. Gerade im Hinblick auf die zerbrechlichen Waffen hätte es fatal werden können, wenn dir mitten im Titan die Waffen ausgehen durch zu viele Gegner und du abbrechen und erst wieder Waffen farmen musst. Ohne Gegner sind die Titanen grundlegend eine reine Denksportaufgabe wie auch frühere Dungeons, aber mit Bedacht auf die Spielmechanik der zerbrechlichen Waffen, weswegen es weniger Monster gibt.

    haha ich musste schon mal umdrehen, weil meine Einhandwaffen alle hinne waren bzw. ich zuwenig hatte und die Zweihänder für den Boss zulangsam waren. Buff Food hatte ich zuwenig dabei :/

  • @Cyber gib dem Twilight Princess HD Remake für WiiU eine Chance.


    Ich werd demnächst auch damit beginnen



    Metacritics und reviews sind immer noch sehr gut (85-90%), und die Optik ist heute noch mehr als erträglich. Mir gefällt Zelda in Realoptic (OOT, Twilight Princess) generell besser.

  • Ich wuerde die Spiele nicht zu vergleichen versuchen.



    Das klassische Puzzle-nahe Zelda Dungeon Design ist immer noch super und zeitlos in seiner 100% Korrektheit, aber das neue Konzept belohnt Spieler dafuer, neugierig und experimentierfreudig zu spielen.


    Und obwohl man manchmal glaubt, das Spiel zu ueberlisten, sind alle Loesungsansaetze eigentlich vom Anfang her empfohlen. Ich finde das ein Zugestaendnis an eine reifere Spielerschicht, die halt irgendwann nicht mehr an der Hand gehalten werden wollten, sondern mit Selbstvertrauen in die Welt gehen.



    Ich rennt gefuehlt seit 2 Wochen zielllos herum, aber sogar wenn ich nur 15 Minuten Zeit habe entdeck ich was interessantes und mach Fortschritte. Das machts jetzt besser als andere Zeldas, sondern anders. Und es erschliesst Nintendo vielleicht wieder ein paar Gothic/Skyrim/Witcher Fans.

    Xbox Live: toebee | PSN: tobem | Steam: toebee | battle.net: Tobok#2486 | 3DS 3883-5572-7847


  • Kann man die sprache eigentlich jederzeit von deutsch auf englisch wechseln?


    Ja du kannst jederzeit wechseln. Auf der cartridge sind alle gängigen Sprachversionen inkludiert (japanisch, englisch, deutsch, spanisch etc.). Du kannst aber nur komplett auf eine Sprache wechseln, Sprachausgabe und Untertitel sind dann in der jeweiligen Sprache. Einfach bei den Konsoleneinstellungen der Switch auf die gewünschte Sprache ändern.

  • Ja, gestern viral gegangen. Das ist Open World, wie sie sein muss. Ein Spielplatz, auf dem man Sachen ausprobieren kann, weil sie physikalisch möglich sind, und nicht, weil der Game Designer das so vorgegeben hat.

    Naja, ich glaub eher die Game Designer haben vorgegeben dass die Waffen und manche Gegenstaende als metallisch geflagt und vom System verstanden werden muessen.

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