Forumsküche

  • zum beerbutt chicken: hab das mal mit kumpels ausprobiert, aber es hat nicht geklappt :-/ in der bierdose war nachher noch fast soviel wie vorher (also etwa 3/4, weil einen guten schluck trinkt man vorher ja weg), und das hendl war wie ein normales brathändel mit salz+paprika.
    muß man das huhn noch irgendwie anstechen? oder wie funktioniert das sonst, daß das bier "durch das huhn" verdunstet? war jedenfalls schad, weil das kochendheiße, kohlensäurelose bier haben wir dann halt weggeleert :-(

  • Sehr sehr Lecker! Hab ich diese Woche einfach mal ohne Rezept probiert. Hatte Besuch & alle waren begeistert


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    Kategorie: Einfach
    Zubereitungsdauer: ca.15 min.
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    Zutaten:


    ca. 300g Faschiertes Gemischt
    Blätterteig aus dem Kühlregal
    Kleines Stk. Rote Paprika
    Kleines Stk. Gelbe Paprika
    1/2 Karotte
    1/2 Zwiebel
    2-3 Knoblauchzehen
    Salz
    Pfeffer
    1-2 EL Knorr Basis für Lasagne
    Halbes Glass Wasser
    Pizza Gewürz
    1 EL Curry Pulver
    1 EI
    2EL Tomatenketchup
    Pizzakäse


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    1/2 Zwiebel mit dem Knoblauch kurz in Öl an rösten. Danach das Faschierte (Hack) kurz anbraten. Danach Paprika & Karotte dazugeben.


    Das ganze mit Peffer, Salz, Pizzagewürz, 1-2 EL Knorr Basis für Lasagne, 2EL Tomatenketchup, 1 EL Curry Pulver & einem Halbes Glass Wasser vermischen.
    5 min. umrühren und immer wieder abschmecken.


    Dann einfach alles in den Blätterteig einwickeln.


    Das Ei trennen. Das Eiweiss wird zum "zusammenkleben" benötigt. Einfach an den Ränden leicht verteilen & mit einer Gabel den Teig etwas zusammendrücken.


    Eidotter darüber verstreichen.


    Käse darüber & bei ca. 200C° ins Backrohr.


    Nach ca. 10 min, wenn der Käse wieder etwas fester wird, mit der gabel leicht in den Teig mehrmals ein stechen!


    25 min. warten und fertig!


    Ich hoffe es schmeckt!


    Mahlzeit!


    P.s.: Bei mir darf natürlich das Chilli nicht fehlen ;-)

  • so. thread wieder mal ausgegraben.


    ICH habe es erfunden, und ich teile es mit EUCH!
    Nachdem Ferrero meine Mail von vor einem Jahr anscheinend ignoriert hat, hab ich die Sache selbst in die Hand genommen, und präsentiere euch:


    Nutella Crunchy


    Zutaten:
    400g-Glas Nutella
    100g-Sackerl gehackte Haselnüsse


    Zubereitung:
    Man nimmt aus dem Nutellaglas einen gehäuften Esslöffel Nutella, und entsorgt diesen am besten im eigenen Magen :-)
    Dann fügt man sukzessive die gehackten Nüsse in das Glas, und rührt mit einer Gabel oder einem Löffel alles gut durch.


    Am besten gehts mit zimmerwarmer Nutella, weil die schön streichfähig und cremig ist.


    Fertig ist der leckerste Brotaufstrich evaaaarrrr!

  • Ha, ich hab auch was neues ausprobiert:


    Difficulty: Very easy
    Dauer: 15-20 Min.
    Style: Asian-European-Fusion.


    Du brauchst (für 2 personen):


    150g Hühnerbrustfilet, geschnetzelt (so in 3x3x3 oder so grossen stücken)
    2 Babykopfsalate
    4 Frühlings- bzw Jungzwiebel
    80g Honig
    100g Sojasauce
    Sesam-Packerl (weisser Sesam).
    1 Ei
    Olivenöl


    Du tust:


    Schritt 1:


    Eiweiss in eine schüssel hauen.
    Sesam auf einen Teller hauen (so dass er den boden bedeckt)
    Hühnerbrustfieltstückerl in Eiweiss eintunken und dann im Sesam wälzen.
    Gesesamte Hühnerstückerl irgendwo hinstellen.


    Schritt 2:


    Hau die Sojasauce in ein Glas.
    Hau den Honig dazu.
    Gut vermischen durch umrühren.


    Schritt 3:


    Babykopfsalate von den ersten paar Blattreihen befreien, bis es schön hellgrün ist.
    Dann die beiden Salatherzen teilen.
    Je zwei Salatherzenhälften auf den Anrichteteller legen, geschnittene (= flache) Seite nach oben.


    Frühlingszweibel der Breite nach in dünne Scheiben schneiden, gerne auch diagonal, damit man möglichst grosse ringe bekommt. Auch das Grünzeug der Zwiebel so schneiden.
    Zwiebelschnitt und Grünzeugschnitt in ein Glas zur Aufbewahrung.


    Schritt 4:


    Pfanne auf Herd, heiss machen (volle Stufe).
    Wenn Pfanne heiss, Öl reinhauen, sodass der Pfannenboden leicht benetzt ist.
    Sesam-Hühnerstückerl dazu.
    Hühnerstückerl schnell mal anbraten (nicht zu lange: der Sesam darf nicht schwarz werden bzw verbrennen).
    Temperatur zurück auf die Hälfte.
    5 Minuten bei stetigem Wenden drinlassen.


    Schritt 5:


    Hühnerstückchen auf halbe Salatherzen legen.
    Frühlingszwiebelschnitt plus Grünzeugschnitt drüberstreuen.
    Honig-Sojasauce drüberträufeln.


    ------- Voila: Honey-Soy-Sesame-Chicken Salad ---------


  • yeah, ist euch eigentlich aufgefallen, dass fast 3 jahre nach meinem do-it-yourself SHOGUN chips rezept die grossen chips-hersteller (wie zB Kelly's) jetzt Wasabi-Chips anbieten?


  • BOMBiG! I like very much! Kann man auch in einer dual-version zusammen mit peanut butter verfeinern. ich nenne diese variante "zweierlei von braun mit pep".


  • Naja... neeee.


    Crunchy "Nutella" gibt's schon von Ovomaltine (Crunchy Cream). :P

  • okay, mal was ganz anderes: Willkommen in meiner Backwelt ;)


    Das Rezept ist so einfach und der Kuchen so schnell gemacht, dass das auch jeder noch so unerfahrene Gamer hinbekommt.


    Was braucht ihr:
    500g Magertopfen
    500g Ricotta
    6 Eier
    200g Zucker
    4 gestrichene EL Speisestärke
    Salz
    abgeriebene Schale von einer Zitrone
    500g frische Beeren


    Wie wird es gemacht:


    Das Backrohr auf 170°C vorheizen.


    Ricotta, Topfen, Zucker, Eier, Stärke, eine Priese Salz und Zitronenschale mit dem Schneebesen rasch verrühren. Eine Backform ( Tortenform ) mit Backpapier auskleiden. Die Masse reinkippen und ca. 1/3 der Beeren auf der Masse verstreuen.
    Dann ab damit in den Ofen und ca. 50 Minuten backen lassen.


    Auskühlen lassen und die restlichen Beeren dazugeben.


    Fertig ist dieser schmackhafte Nachtisch.


    Auch für Diabetiker ein Hochgenuss, da außer dem Zucker und den Beeren nichts berechnet werden muss.


    Und so siehts dann aus:
    [Blockierte Grafik: http://img801.imageshack.us/img801/3756/img1691k.jpg]


  • so, nach 4 Jahren ists soweit, am Wochenende probier ich das :D

  • Ich copy mal meinen Post aus dem heul-freu Thread hier rein und mach hier weiter - dort habe ich mit Schamsen noch ein bissi diskutiert, der sous vide gegenüber skeptisch war. Meinen Bericht über mein erstes sous vide steak experiment poste ich gleich danach.


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    Freu: ich hab ja schon seit 2 1/2 jahren einen tollen Dampfgarer, war aber bisher zu blöd, den für irgendwas anderes als Aufwärmen zu benutzen. Steaks und Fisch kommt bei mir immer vom Grill oder notfalls aus der Pfanne, und ich bilde mir ein, dass ich das mit dem Garpunkt und der Kerntemperatur gut gelernt habe und in 80% der Fälle perfekt und in 20% halt nur gut hinbekomme.


    Aber jetzt hab ich mir einen Vakuumierer gekauft, weil ich selbstgemachte Hamburger-Fleichlaberl schön einfrieren wollte, damit ich die gefrorenen Laberl im Anlassfall nur auspacken und auf den Grill schmeissen muss. Dies deshalb, da die Zubereitung der Laberl mit Rindsfaschiertem vom Fleischer (ein Traum und nicht mit Supermarkt-Zeug vergleichbar!) in der Hamburgerpresse eher nervig ist; wenn die Laberl gefroren sind, dann ist auch deren Zerfallsrisiko am grill viel kleiner.


    Und jetzt kam mir die Idee: wieso nicht das Steak auf Sous Vide Art mal versuchen? Habe ein bisschen recherchiert und herausgefunden, dass ein Sous Vide Medium/Medium-Rare Steak auch im Dampfgarer geht, und zwar sogar besser, als im Wasserbad. Wenn der Dampfgarer halt eine möglichst stufenlose Einstellmöglichkeit für Dampf und Temperatur bietet.


    Und YEAH: Das hat meiner - 100% Dampf auf 60 Grad für 45 Minuten (oder länger - es kann ja nix vergaren!) schafft meiner, das ergibt ein Medium Steak. Und auch 55 Grad kann er - für Medium Rare.


    Ich werd das morgen gleich versuchen: heute kommt das Steak mit Rosmarin, Knoblauch und Pfeffer in den Vakuumbeutel in den Kühlschrank, morgen nehm ichs raus, lass es 20 min ruhen, haus für 45min in den Dampfi auf 60 grad und 100% dampf und dann grill ich ihm noch die Kruste und das Grillmuster aussen drauf - pro Seite jeweils 60 Sekunden, wobei ich das Steak nach 30 Sekunden auf jeder Seite um 45Grad seitlich drehe, damit ich das Grillrauten-Muster auch noch krieg.


    Ich freu mich jetzt schon volle wäsche :)!


    -------------------QUOTE ENDE ------------


    BERiCHT: Also mein Ergebnis war wie folgt:


    1.: Das Steak war extrak-super-mega-zart. Aber halt überall. durch und durch extra zart. Da gibts keine Zonen, die eine andere Konsistenz haben, mit Ausnahme der angegrillten Kruste.


    2.: Der Geschmack war ein bissi lasch IMO, vor allem im Vergleich zum Steak vom Grill. Das kann aber daran liegen, dass ich das Steak mit Rosmarin, Knoblauch und Pfeffer sous-vided habe. Oder an der Fleischqualität, aber das Bio Filet Beef zum Kilopreis von 80 EUR, also kein scheiss. Es war auch ganz gut marmoriert (habe aber schon viel besseres gesehen, von heimischem Rind bis Wagyu).
    Es kann aber auch daran liegen, dass das Fleisch durch und durch dieselbe Konsistenz hat und deshalb fad ist - immer gleich, keine Änderungen. Kein braun-to-rosa-to-rot Verlauf.


    3.: Die Farbe war grauslich. Grau. Total unappetitlich. Offenbar ist das so beim sous vide zubereiten. Ich habe aber gelesen, dass man das Steak nach dem sous viden nicht gleich aufn grill hauen soll, sondern mal an der luft lassen soll. Dann soll es super-rosa werden. Keine Ahnung, warum das so gehen soll. Eventuell hab ich aber trotz allem medium-well rausbekommen.... nein, das kann nicht sein, da die konsistenz medium-rare war. medium-well wär viel zäher/ledriger gewesen.


    FAZiT: sous vide ist ganz nett. einmal probier ichs noch, wegen der Farbe. Und dann nicht auf 60 grad, sondern lieber auf 55 - eventuell ist mein Dampfgarer nicht so der Temperatur-Gleichbehalter, sodass er die 60 grad überschreitet und mir ein Medium/medium-well Steak macht........ Wenn das dann nicht auf rosa hinhaut, is ma: des jdenfalls vüüüü zbled :) Lieber aufn Grill, Drücktest und Erfahrung walten lassen und freuen.


    Aber as said: 1x probier ichs noch!

  • Ich habe mich auch noch nie daran getraut, ein Steak Zuhause zu machen. Dafür müsste ich erst einmal gutes Fleisch holen und wenn es nicht gelingt, dann habe ich die Sorge, dass das gute Essen sinnlos weggeschmissen wird. Naja, es muss nicht heißen, dass es in der Tonne landet, aber wenn dann bräuchte ich mehr als einen Anlauf, bis es in meinem Sinn perfekt wird.
    Habe mich letztes Wochenende einen Käsekuchen mit Kirschen versucht zu backen. Es ist einfach zu machen und schmeckt sehr gut. Dabei muss man auch kein Backkünstler sein, damit es gelingt. Man braucht folgendes:


    - 1 Flasche Sauerkirschen
    - 500 g Schichtkäse
    - 5 Eier
    - 75g Butter
    - 50ml Milch
    - 100 g Zucker
    - 80 g Weichweizengrieß
    - Puderzucker
    - Prise Salz


    (Hoffentlich habe ich nun nichts vergessen!)


    So erfolgt die Zubereitung:


    Backofen bei 160° (Umluft) vorheizen


    1. Man trennt die Eier
    2. Zum Eiweiß die Prise Salz geben zum Schnee schlagen und dazu ein bisschen Zucker einfügen.
    3. Das Eigelb mit der Milch verquirlen
    4. Den Schichtkäse mit dem Weichweizengrieß und dem restlichen Zucker verrühren und dann zum Eigelb hinzufügen
    5. Eiweiß zur Masse unterheben
    6. Den Teig in die mit Butter eingefettete Form geben, die Kirschen zum Teig hinzufügen
    7. ca. 50 min backen.


    Zum Schluss kann man dann mit den Puderzucker den Kuchen bestäuben.

  • Ich habe ja 4x Red Habanero und 3x Bhut Jolokia Chilli Pflanzen angezüchtet.
    Die Ausbeute ist vergleichsweise klein, aber dafür laufend. Aufgrund von schlechtem Wetter in der ersten Wachstumsphase habe ich bislang auch nur sehr kleine Früchte ernten können - bislang so ca 130.


    Einen Großteil von der Ernste habe ich mit einem Dörrgerät getrocknet und zerstampft - so kann man immer ein bisschen Chillies über Mahlzeiten drüberstreuen.


    Bei der letzten Ernte habe ich ca 40 kleine Habaneros und 10 sehr kleine Bhut Jolokias abgepflückt. Und weil ich schon so viele getrocknete hatte, habe ich diese Ernte in eine Sauce verwandelt. Und das geht so:


    Was brauchen wir?


    1. ca 200 bis 250g Chillies deiner Wahl - Red Habaneros und/oder Bhut jolokias sind geschmacklich ideal - aber jeder, wie er mag!
    2. 2-3 Tomaten
    3. 3 Knoblauchzehen und 1 Zwiebel
    4. ca 400ml Weisswein-Essig
    5. ca 300ml Wasser
    6. 2 Esslöffel Salz
    7. 3 Teelöffel Pfeffer aus der Mühle, schwarz
    8. 2 EL Whisky
    9. 250ml Glasflasche, wo die Sauce reinkommt (gibts zB um 1,50 bei SEWA).
    10. Pührierstab (gibts in jedem Küchengeschäft, oder auch beim Saturn/MediaMarkt).
    11. Trichter passend zur Glasflasche.


    Was macht man mit dem zeug?


    1.: Man schneidet die Chillies und tut das grünzeug weg
    2.: man schneidet die Tomaten in Würfel
    3. Man schneiden die Zwiebel und den Knoblauch klein.
    4. Man haut die Chillies, die Tomaten und die Zwiebel mitsamt dem Knoblauch in einen Topf, und pühriert das ganze.
    5. Man haut Weissweinessig, Wasser und das Salz in einen Topf und kochht das Zeug auf.
    6. Man dreht die hitze runter und rührt das Pürree-Zeug rein.
    7. Man reduziert das Ganze, bis es eine schöne Konsistenz hat, so wie man sie mag (= so lange auf mittlerer Hitze vor sich hinkochen lassen, bis genug Flüssigkeit verdampft ist). Öfters umrühren, damit das Zeug net anbrennt!
    8. Irgendwann während des Einkochens haut man den Whisky und den Pfeffer dazu.
    9. Die Flasche tut man vorher komplett in einen Topf mit wasser. Das Wasser muss auch vollständig in der Flasche sein. Dann kocht man das Wasser mitsamt Flasche auf. Das dient zur Sterilisation, damit die Sauce möglichst lange hält.
    10. Flasche aus Topf, Wasser raus aus der Flasche,
    11. Sauce rein in die Flasche.


    Schaut dann im Ergebnis so aus und man kann die Sauce für Grillgut verwenden. Oder um ein Chilli con Carne aufzupeppen.